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Fallstudie

Erfahrungsbericht eines kaufmännischen Leiters über den Praxiseinsatz von AnwaltGPT im Baurecht

Ausgangslage

Der Nutzer fungiert als Prokurist und kaufmännischer Leiter bei einem Hersteller für Fenster und Türen. Seit Juli 2024 verantwortet er zusätzlich alle Baurechtsangelegenheiten des Unternehmens. Als Betriebswirt mit Schwerpunkt Recht ohne klassische juristische Ausbildung bewältigt er ein enormes Pensum – von der Vertragsgestaltung bis hin zur Begleitung strittiger Fälle vor dem Landgericht. Dieser hohe Arbeitsaufwand erforderte eine technologische Unterstützung, die über allgemeine Büro-Software hinausgeht.

„Ich [...] bin einer von den wahrscheinlich Early Adoptern an der Stelle, was aber aus der Not geboren war. Weil ich bin Betriebswirt mit Schwerpunkt Recht. Ich bin also kein Jurist.“

Entscheidung für AnwaltGPT

Obwohl der Nutzer verschiedene KI-Modelle für unterschiedliche Geschäftsbereiche einsetzt, sieht er für den rechtlichen Sektor eine klare Notwendigkeit für eine Spezialisierung. Die Wahl fiel auf AnwaltGPT, da generische Modelle den hohen Qualitätsansprüchen im deutschen Recht oft nicht gerecht werden.

„Ich kann mir nicht vorstellen, aus einer KI wie ChatGPT für deutsches Recht spezifische Lösungen herauszukriegen in der Qualität, die ich benötige, um mit einem deutschen Anwalt vor einem deutschen Gericht meinen Fall zu verhandeln.“

Einsatzbereiche in der Praxis

Der kaufmännische Leiter nutzt das Tool entlang seines gesamten juristischen Workflows, insbesondere im Bereich des Baurechts:

  • Ersteinschätzung bei Streitfällen:Klärung von Haftungsfragen, beispielsweise bei Folgemängeln zwischen verschiedenen Gewerken.
  • Analyse von Gerichtsdokumenten:Zusammenfassung umfangreicher Klageschriften und Beweissicherungsverfahren.
  • Strategische Korrespondenz:Erstellung von Antwortvorschlägen für Kundenanfragen und Landgerichte.
  • Vertragsgestaltung:Aktive Mitgestaltung von Bauverträgen durch den integrierten Vertragsgenerator.

„AnwaltGPT hilft mir im Prinzip, eine Ersteinschätzung bei baurechtlichen Streitigkeiten zu finden.“

„AnwaltGPT ist auch für Nicht-Juristen sehr, sehr gut geeignet,[...] um eine erste Zielrichtung zu bekommen, in welche Richtung man denken kann.“

Beobachtete Ergebnisse

Der Nutzer hebt besonders die beeindruckende Lernkurve des Systems hervor. Während zu Beginn der Nutzung noch eine gesunde Skepsis herrschte, hat sich die Qualität der Ergebnisse durch kontinuierliche Updates massiv gesteigert.

„[AnwaltGPT] hat sich sehr stark entwickelt. [...]“

„[Die Quellenprüfung hat] sich mit der Zeit deutlich besser entwickelt und heute [...] sind Quellenangaben, die ich bekomme, auch korrekt.“

Trotz der hohen Verlässlichkeit sieht der Anwender das Tool als Werkzeug zur Effizienzsteigerung, das die menschliche Expertise sinnvoll ergänzt, aber nicht ersetzt:

„Dafür ist AnwaltGPT tatsächlich vom ersten Tag an eine sehr, sehr wertvolle Hilfe gewesen.“

Geschätzte Funktionen

Neben der inhaltlichen Tiefe schätzt der Anwender die moderne Benutzeroberfläche und spezialisierte Werkzeuge:

  • Dashboard:Das neue Design wird als „sehr gut“ und „recht übersichtlich“ wahrgenommen.
  • Fall-Funktion:Das Potenzial, spezifische Dokumente eines Falls hochzuladen und untereinander prüfen zu lassen, wird als „extrem wertvoll“ eingestuft.
  • Vertragsgenerator:Ein Tool, das bereits bei ersten Versuchen „gut funktioniert“ hat.

Herausforderungen im Alltag

Im täglichen Betrieb sieht der Nutzer noch kleinere Hürden, die vor allem die Integration in bestehende IT-Infrastrukturen und die Benutzerführung betreffen:

  • Bedienung neuer Features:Die neue „Fälle“-Funktion empfand der Nutzer bei der ersten Anwendung noch als wenig intuitiv.
  • Workflow-Integration:Ein starker Wunsch besteht nach einer noch nahtloseren Anbindung an Microsoft Teams und Outlook.

Fazit

Für den kaufmännischen Leiter ist AnwaltGPT ein entscheidender Hebel, um das immense Arbeitspensum in der Rechtsabteilung zu bewältigen. Es ermöglicht einem Nicht-Juristen, auf Augenhöhe mit rechtlichen Fragestellungen umzugehen und effizienter mit Fachanwälten zusammenzuarbeiten.

„Ich würde ohne diese KI-Lösung, die ich nutze, diesen Aufwand nicht schaffen können. Keine Chance. Geht nur mit KI.“

Sein Rat an skeptische Kollegen ist eindeutig:

„Probier es aus. Du wirst schneller. [...] Wenn man das nicht aktiv nutzt, könnte man in drei, vier Jahren schon mächtig zurückhängen.“

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AnwaltGPT ist kein Anbieter von Rechtsberatung und die bereitgestellten Informationen sind nicht als Rechtsberatung zu verstehen

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